Gesundheits-Infos

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Archiv: Juni 2010

Bandscheibenvorfall mit einer OP therapieren

Auch eine Operation kann beim Bandscheibenvorfall notwendig werden. Diese ist immer dann angebracht, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Diese sind bei Symptomen gegeben, die auf einen Druck gegen das Rückenmark hinweisen. Hier sollte die OP baldmöglichst erfolgen. Bei einer schweren oder zunehmenden Lähmung ist eine sofortige Operation unabdingbar und auch bei Symptomen, die anzeigen, dass Druck gegenüber dem Pferdeschweif besteht, sollte sofort operiert werden. Wenn die Schmerzen zurückgehen und eine Lähmung stärker wird, ist hingegen zu einer möglichst schnellen Operation zu raten. Denn in diesem Fall besteht die Gefahr, dass die betroffenen Nervenwurzeln bereits abgestorben sind.

Eine OP wird grundsätzlich nur dann angeordnet, wenn Patient und Arzt die Symptome genau untersucht haben. Außerdem sollten Veränderungen der Symptome schnellstmöglich dem Arzt angezeigt werden, insbesondere wenn es sich um Verschlechterungen des Zustands, wie Lähmungen oder der Verlust der Kontrolle über die Blase handelt. weiterlesen… »

Medikamentöse Behandlung von Schlafstörungen

Die Behandlung von Schlafstörungen erfolgt in sehr vielen Fällen mit Hilfe von Medikamenten. Allerdings sollten sich Patienten bewusst machen, dass die Medikamente nicht die Schlafstörung an sich heilen, sondern lediglich die Symptome unterdrücken. Dabei gilt außerdem, dass die Symptome oft nur kurzfristig unterdrückt werden und nach längerer Einnahme wieder auftreten können. Sinnvoll kann die Therapie mit Medikamenten aber dennoch in einigen Fällen sein. weiterlesen… »

Sollen auch Privatpatienten künftig solidarisch werden?

Die Defizite in den Krankenkassen wachsen stetig an. Mittlerweile geht man für das kommende Jahr von elf Milliarden Euro Defizit aus. Die SPD fordert deshalb, auch die privat Versicherten auf, sich an einem Gemeinschaftsbeitrag zu beteiligen. Durch eine solche Einzahlung in den Gesundheitsfonds würde der Wechsel in die private Krankenversicherung weniger attraktiv werden.

Der Politiker Lauterbach fordert gar eine monatliche Kopfpauschale von 20 Euro für alle Bürger. Diese Zusatzbeiträge müssten dann auch von den privat Versicherten getragen werden, die sich so wieder in die solidarische Gemeinschaft eingliedern müssten. Dadurch könnten die Krankenkassen um drei bis vier Milliarden Euro entlastet werden. weiterlesen… »

Therapie beim Bandscheibenvorfall ohne OP

Der Bandscheibenvorfall ist zwar eine der am häufigsten vorkommenden Krankheiten hierzulande, dennoch kann er vergleichsweise einfach behandelt werden. Die konservative Behandlung, bei der auf eine Operation verzichtet wird, schlägt bei mehr als 90 Prozent aller Patienten an. Dabei besteht sie aus mehreren Bestandteilen.

Zunächst einmal sollten die Patienten sich schonen, das bedeutet nicht, dass sie Bettruhe verordnet bekommen, aber schweres Heben und Tragen sind hier absolut fehl am Platze. Ebenfalls wird die konservative Behandlung mit Schmerzmitteln und Wärme unterstützt. Die Dosierung der Schmerzmittel sollte vom Arzt vorgegeben werden. Gerade in den akuten Phasen, in denen verstärkt Schmerzen auftreten, ist es sinnvoll, die Schmerzmittel nach einem festen Zeitplan einzunehmen und nicht erst dann, wenn die Schmerzen sich bemerkbar machen. Dadurch kann man unnötige Schmerzen und Muskelverspannungen vermeiden. weiterlesen… »

Mit diesen Apparaten können Schlafstörungen diagnostiziert werden

Die Untersuchungen im Schlaflabor sind regelmäßig nur eine Möglichkeit, um Messungen des Schlafverhaltens durchzuführen. Daneben gibt es noch eine Reihe von Apparaten, mit denen spezielle Messungen vorgenommen werden können. Als wichtigste Möglichkeit der Diagnostik ist das Screening zu nennen, welches eine Art Voruntersuchung darstellt. Sie ist von den Krankenkassen sogar vorgeschrieben und muss selbst dann durchgeführt werden, wenn bereits eine eindeutige Diagnose feststeht.

Die Untersuchungen mit dem Screening werden ambulant durchgeführt. Es wird ein Temperaturfühler am Mund angebracht, der den Luftfluss an Nase und Mund messen soll. Mit Hilfe eines Kehlkopfmikrofons wird das Schnarchen untersucht, der Herzschlag und die Körperlage werden ebenfalls gemessen. Außerdem wird die Sauerstoffsättigung gemessen, wofür ein Clip am Finger angebracht wird.

Auch die Aktigraphie ist eine Möglichkeit, eine Diagnose bei Schlafstörungen zu erstellen. Die eingesetzten Aktigraphen messen dabei jegliche Bewegungen im Schlaf. Je feiner sie eingestellt sind, desto besser können sie zwischen Schlaf- und Wachbewegungen unterscheiden. Dadurch können Rhythmusstörungen im Schlaf-Wach-Rhythmus festgestellt werden. Sie werden in der Regel am Bein oder oberhalb des Knöchels getragen, wenn der Verdacht auf periodische Bewegungen im Schlaf besteht.

Als dritte Variante kommt die ambulante Schlafprofilanalyse zum Einsatz. Hierbei wird mit einer Stirnelektrode der Schlaf gemessen. Daraus entsteht ein Schlafprofil, das automatisch erstellt wird. Diese Analyse ist sinnvoll, wenn die Übernachtung im Schlaflabor umgangen werden soll, ohne dabei auf die objektive Messung des Schlafverhaltens zu verzichten.

Foto: © Egon Häbich / pixelio.de

HIV: Mit den richtigen Medikamenten ist Stillen möglich

Eine aktuelle Studie, die bereits seit 1996 läuft, hat insgesamt 730 Frauen untersucht, die mit dem HI-Virus infiziert waren. Sie erhielten im letzten Schwangerschaftsdrittel, sowie in den ersten sechs Lebensmonaten antiretrovirale Medikamente gegen HIV, ebenso die Kinder. Dafür sollten sie die Kinder stillen. Das Ergebnis hat gezeigt, dass es nur in zwei Fällen während des Stillens zu einer Infektion der Babys gekommen ist. Insgesamt haben sich 1,1 Prozent der Kinder angesteckt. Für die Wissenschaftler ist die Studie, die mit Frauen aus Botswana durchgeführt wurde, ein voller Erfolg.

Ohne die medikamentöse Behandlung der Frauen und Kinder wären Ansteckungsraten von 25 Prozent der Fall gewesen. Zudem ergibt sich durch die Ergebnisse der Studie eine deutliche Entwarnung für viele Frauen. Gerade Mütter in Afrika wurden bisher vor die Wahl gestellt: Entweder sie stillen und riskieren eine Ansteckung der Kinder oder sie verzichten auf das Stillen und riskieren eine Mangelernährung. Denn adäquate Babynahrung ist in Afrika nur schwerlich zu bekommen. weiterlesen… »

Diagnose beim Bandscheibenvorfall

Die richtige Diagnose ist natürlich auch beim Bandscheibenvorfall ein nicht zu unterschätzender Punkt. Dabei geht es vor allem darum, erst einmal eine ausführliche Krankengeschichte zu erhalten. Diese wird durch die Anamnese gegeben sein. Anschließend werden einfache körperliche Untersuchungen durchgeführt, sie werden häufig auch als Basis-Untersuchungen bezeichnet. Dabei werden die Muskelkraft und das Gefühl in den Beinen näher betrachtet, auch Tests, wie der Hacken- oder Zehengang sind erforderlich. Sie zeigen, ob eine Lähmung vorliegt. Sofern ein Taubheitsgefühl oder Lähmungen vorliegen, wird der Arzt versuchen, herauszufinden, welche Nervenstruktur betroffen ist und diese auslöst. Kann er dies, wird die Behandlung deutlich vereinfacht.

Mitunter müssen aber auch weitere Tests durchgeführt werden, insbesondere, wenn die einfache Basis-Untersuchung noch nicht ausreichend Aufschluss über die Erkrankungen bringt. In diesen Fällen kommen häufig die Computertomografie, kurz CT, oder die Magnetresonanztomografie, kurz MRT, zum Einsatz. Sie werden aber auch dann durchgeführt, wenn die Basis-Untersuchungen darauf hindeuten, dass ein medizinisch bedeutsamer Bandscheibenvorfall vorliegt. Am ehesten wird aber das MRT durchgeführt. Röntgenuntersuchungen sind beim Bandscheibenvorfall eher selten, da sie lediglich die Knochen, nicht aber das Nervengewebe und die Bandscheibe darstellen können. weiterlesen… »

Schlafstörungen in der Schlafambulanz untersuchen lassen

Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, kann der Besuch eines Schlaflabors natürlich sinnvoll sein. Doch nicht immer müssen Sie einen stationären Aufenthalt hinter sich bringen. Viele Schlaflabore bieten auch eine Schlafambulanz an. Hierbei können Sie in der Schlafsprechstunde, wie sie ebenfalls häufig bezeichnet wird, schon erste Hilfe bekommen.

Dabei geht es in der Schlafambulanz natürlich genauso um die Ursachen und die Form Ihrer Schlafstörungen. Um diese herauszufinden, wird sehr genau hinterfragt, seit wann die Schlafstörungen bestehen, wie diese verlaufen und wie die typische Nacht, bzw. der typische Tag aussieht. Aufgrund dieser Angaben sind erste Diagnosen möglich, doch in der Regel wird noch ein zweites Gespräch vereinbart. Hierfür sollten Sie einige Fragebögen ausfüllen, vielfach auch ein Schlafprotokoll führen. Mitunter gibt es auch die Möglichkeit, bestimmte Messungen ambulant durchzuführen. Über die entsprechenden Geräte, die Sie zu Hause einsetzen können, verfügt allerdings nicht jedes Schlaflabor. weiterlesen… »

Im Sommer droht der Sonnenstich

Die Temperaturen haben endlich die Sommerwerte erreicht und fast alle von uns zieht es hinaus in die Natur, um die Sonnenstrahlen und die Wärme zu genießen, auf die wir in diesem Jahr so lange warten mussten. Doch mit der Sonne drohen auch Gefahren, etwa der Sonnenstich. Er entsteht bei direkter Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken, die von längerer Dauer ist. Dabei sind nicht nur Menschen mit einer Glatze betroffen, sondern genauso können helle und dunkle Haare keinen Schutz vor dem Sonnenstich bieten. Ein erhöhtes Risiko besteht für Säuglinge und Kleinkinder. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es ebenfalls zur Reizung der Hirnhaut kommen. Daraus ergeben sich Symptome, die ähnlich denen einer Hirnhautentzündung sind.

Symptome beim Sonnenstich

Ein roter und heißer Kopf kann ein erstes Anzeichen für einen Sonnenstich sein, ebenso wie Übelkeit und Erbrechen. Ebenfalls treten ein Schwindelgefühl, Ohrensausen und Kopfschmerzen auf. Außerdem kann ein steifer Nacken ein Symptom des Sonnenstichs sein. Fieber, in extremen Fällen auch die Bewusstlosigkeit sind weitere Symptome. weiterlesen… »

Symptome beim Bandscheibenvorfall

Der Bandscheibenvorfall ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland, obwohl viele Betroffene auch beschwerdefrei leben können. Sofern Symptome auftreten, lassen sich diese auf den Druck auf Nerven, Rückenmark oder die Nervenfaserbündel in der Lendenwirbelsäule zurückführen. Letztere sind auch bekannt als Pferdeschweif. Kommt es durch den Bandscheibenvorfall zum Druck auf eines dieser Nervenfaserbündel, das Rückenmark oder einen Nerv, entstehen die typischen Symptome. Diese unterscheiden sich jedoch, je nachdem, welcher Bereich betroffen ist.

Symptome beim Druck auf einen Nerv

Wird der Druck auf einen Nerv, genauer eine Wurzel ausgeübt, dann treten meist sehr starke Schmerzen in einem Arm oder Bein auf. Diese werden von einem Gefühl des Kribbelns, der Taubheit oder auch dem bekannten Ameisenlaufen begleitet. In selteneren Fällen kann es auch zu Einschränkungen von Muskeln kommen, so dass eine Art Lähmung entsteht. weiterlesen… »

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