Wird die Diagnose Adipositas gestellt, ist natürlich die Frage nach der richtigen Therapie eine besonders wichtige. Zunächst einmal müssen die Patienten aber selbst akzeptieren, dass sie unter starkem Übergewicht leiden. Ohne diese Einsicht wird eine Therapie der Adipositas wenig erfolgversprechend sein. Ebenfalls ist in bestimmten Lebenssituationen der Patienten Vorsicht geboten. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte eine Gewichtsreduktion nicht erfolgen. Gleiches gilt, wenn schwere Erkrankungen vorliegen. Diese sollten zunächst ausgeheilt werden, bevor die Therapie der Adipositas eingeleitet wird. An erster Stelle stehen bei dieser Therapie eine Ernährungsumstellung und die Umstellung der gesamten Lebensgewohnheiten des Patienten.
Grundsätzlich lässt sich die einfache Adipositas-Therapie in drei Elemente unterteilen: Zum Einen die Diätberatung. Hierbei werden verschiedene Diätpläne erstellt, deren Ziel es ist, zu einer Gewichtsreduktion zu führen. Wichtig ist dabei, dass die Diätpläne auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden. Ein zweiter wichtiger Baustein für die erfolgreiche Therapie der Adipositas ist die Verhaltenstherapie. Es geht darum, bewusster auf den eigenen Körper zu hören. Gründliches Kauen zählt ebenfalls dazu. Dadurch setzt das Sättigungsgefühl zwar zeitlich nicht früher ein, doch bereits nach geringerer Nahrungszufuhr. Auch Stressabbau ist ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, da viele Menschen stressbedingt mehr essen, als nötig. Ebenfalls wird das Thema Essstörungen behandelt. Durch gezielte Aufklärung lässt sich das Auftreten der Essstörungen verhindern. Als dritter wichtiger Bestandteil sind Sport und Bewegung zu nennen. Individuell erstellte Trainingspläne helfen dabei besonders gut. weiterlesen… »
Der Begriff Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie ein reißender und ziehender Schmerz. Heute werden unter dem Oberbegriff Rheuma alle Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Knochen, Gelenke, Gelenkkapseln und Muskulatur, sowie Sehnen zusammengefasst, die nicht auf eine Verletzung oder gar einen Tumor zurückzuführen sind. Somit zeigt sich deutlich, dass Rheuma kein einheitliches Krankheitsbild ist, sondern unter sich mehr als 400 verschiedene Einzelkrankheiten zusammenfasst, die im weitesten Sinne mit unserem Bewegungsapparat zu tun haben.
Die Erkrankungen, die als rheumatische Erkrankungen bezeichnet werden, können sich im Rahmen der Symptome unter Umständen ähneln. Vielfach sind sie aber auch vollständig unterschiedlich ausgeprägt: Es zeigen sich verschiedene Ursachen und Symptome, ein unterschiedlicher Verlauf und so vielfältig wie die Erkrankungen, so vielfältig sind auch die Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen… »
britta,
7.04.2010, 09:16 | Abgelegt unter: Allgemein,Knochen | RSS 2.0 | TB | Tags: Bewegungsapparat, Bindegewebe, entzündliche Rheuma-Erkrankungen, Gesundheit, innere Organe, Muskulatur, Rheuma, rheumatische Erkrankungen, Sehnen | 1 Kommentar
Im zweiten Teil unserer kleinen Serie über die Ursachen der Schlafstörungen geht es um Schlafstörungen, die aufgrund körperlicher Erkrankungen entstehen. In diesem Fall bedingt eine akute oder chronische Erkrankung die Schlafstörungen. Das Problem ist, dass bei einigen Krankheiten Symptome fehlen, sie äußern sich fast nur in der Schlafstörung. Aus diesem Grund sollten Patienten, die unter Schlafstörungen leiden, in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und sich einmal vollständig durchchecken lassen.
Als Krankheiten, die zu Schlafstörungen führen, sind besonders häufig Erkrankungen der Atemwege, Schmerzen, Störungen des Hormonhaushalts oder Schilddrüsen-Probleme zu nennen. Ebenfalls können Rheuma, Krebs, Epilepsie oder Herz-Kreislauf- und Nieren-Erkrankungen zu Schlafstörungen führen. weiterlesen… »
britta,
5.04.2010, 09:41 | Abgelegt unter: Allgemein,Schlaf | RSS 2.0 | TB | Tags: Atemwege, chronische Krankheiten, Epilepsie, Gesundheit, Krebs, Rheuma, Schilddrüsen-Probleme, Schlaf, Schlafstörungen | Keine Kommentare
An erster Stelle für die Diagnose Adipositas steht der so genannte Körper-Massen-Index, auch bekannt als Body-Mass-Index. Der kurz als BMI bezeichnete Wert ergibt sich, wenn das Körpergewicht, durch das Quadrat der Körpergröße geteilt wird. Somit ergibt sich die Formel, 70 Kilogramm / 1,70 Quadratmeter, wenn diese Zahlen dem Gewicht und der Körpergröße entsprechen. Allerdings geht es auch einfacher, denn ein BMI Rechner steht in vielen Varianten online zur Verfügung. Je nachdem, welcher Wert bei dieser Rechnung herauskommt, wird in Untergewicht, Normalgewicht und Übergewicht entschieden.
So wird bei einem BMI bis 24,9 davon ausgegangen, dass ein Normalgewicht vorliegt, bei einem BMI von 25 bis 29,9 spricht man von einer leichten Adipositas. Steigt der BMI-Wert jedoch über 30, liegt eine starke, ausgeprägte Adipositas vor. weiterlesen… »
britta,
3.04.2010, 09:36 | Abgelegt unter: Adipositas,Allgemein | RSS 2.0 | TB | Tags: Adipositas, Apfelform, Birnenform, BMI, BMI Rechner, Fettverteilung, Gesundheit, Taillenumfang | Keine Kommentare
Eine aktuelle Studie von schwedischen und norwegischen Forschern hat ergeben, dass Rheuma und Herzerkrankungen in unmittelbarem Zusammenhang stehen können. Dabei sollen insbesondere rheumatische Erkrankungen mit entzündlichem Charakter sich negativ auf das Herz auswirken. Das Risiko steigt mit solchen Erkrankungen auch einen Herzinfarkt zu erleiden. Ebenfalls können Herz-Kreislauf-Erkrankungen anderer Art dadurch häufiger auftreten.
Als Ursache geben die Forscher an, dass die rheumatische Erkrankung die Aktivität der Proteine, insbesondere der Zytokine, deutlich steigert. Durch diese Proteine wird das Zellwachstum im Herzmuskel bestimmt, auch sind die Proteine für die Aktivierung von Adhäsionsmolekülen verantwortlich. Diese wiederum sorgen für die Herstellung von Kontakten zu weiteren Gewebezellen. Durch die vermehrte Aktivität der Proteine und der daraus entstehenden Folgen im Körper, kann es zu einer Überlastung kommen, die dann wiederum zu Herzerkrankungen führt. weiterlesen… »