Gesundheits-Infos

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Archiv: April 2010

Schlafstörungen durch Umwelteinflüsse

Schlafstörungen entstehen ebenfalls durch verschiedene Umwelteinflüsse. Lärmquellen sind dabei die häufigste Ursache für Schlafstörungen. Allerdings handelt es sich dabei selten um den Auslöser chronischer Schlafstörungen, denn sobald die Lärmquellen nicht mehr gehört werden, kann auch der Schlaf sich wieder normalisieren. Ganz falsch hingegen ist es, sich mit Ohrstöpseln dauerhaft abzukapseln. Diese sorgen nämlich nur dafür, dass unser Gehirn wacher wird und jedes noch so winzige Geräusch hört. Dies liegt daran, dass das Gehirn auch im Schlaf auf drohende Gefahren achtet, die durch Geräusche angekündigt werden. Eine solche Aufmerksamkeit war einst überlebenswichtig, ist heute zwar nicht mehr unbedingt notwendig, aber nach wie vor erhalten geblieben. Wer nun Ohrstöpsel über eine längere Zeit verwendet, kann davon ausgehen, dass er ohne diese gar nicht mehr schlafen kann, weil die Sinne einfach immer weiter geschärft werden. weiterlesen… »

Adipositas der Mutter: Gefahr für die Kinder

Wenn eine Frau unter Adipositas leidet und schwanger wird, erhöht sich das Risiko, dass sie ein Kind mit einem Herzfehler zur Welt bringt, deutlich. Das ergab eine Studie aus den USA. Über einen Zeitraum von elf Jahren wurden dabei die Geburten beobachtet. Mehr als 7.400 Kinder mit angeborenen Herzfehlern wurden gezählt. Betrachtet wurden die Mütter, die einer Vergleichsgruppe von Frauen gegenübergestellt wurden, die gesunde Kinder zur Welt brachten. Dabei wurde besonderer Wert auf den Body-Mass-Index gelegt. Dieser zeigte, dass Frauen mit einer leichten Adipositas ein um elf Prozent höheres Risiko hatten, ein erkranktes Kind zur Welt zu bringen.

Bei einer krankhaften Fettsucht stieg das Risiko bereits auf über 33 Prozent. Somit zeigt sich, dass die Fettsucht nicht nur für die Mutter, sondern auch für Kinder schädlich ist. Das Risiko, ein krankes Kind auf die Welt zu bringen, soll im Übrigen gesenkt werden können, wenn die Mutter vor der Schwangerschaft abnimmt.

Doch Adipositas bei der Mutter bedeutet nicht nur eine Gefahr für das Kind. Genauso kann es durch die Fettleibigkeit zu Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck während der Schwangerschaft und vermehrten Kaiserschnitten kommen. Außerdem sind die Kinder einem größeren Risiko ausgesetzt, ebenfalls an Fettleibigkeit oder Diabetes Typ 2 zu erkranken. Mitunter kann auch ein angeborener Neuralrohrdefekt auftreten, wobei es sich um eine nicht unerhebliche Missbildung des Rückenmarks handelt.

Foto: © IchSelbst! / Pixelio

Therapie der Arthrose

Wird eine Arthrose festgestellt, sollte diese möglichst bald behandelt werden. Welche Therapiemaßnahmen am besten anschlagen, hängt immer vom individuellen Krankheitsbild, sowie den betroffenen Gelenken ab. Die Kniegelenksarthrose ist besonders häufig, bei ihr ist es wichtig, auf eine gute Muskulatur zu achten, insbesondere der Oberschenkel sollte regelmäßig gedehnt und trainiert werden. Die Krankengymnastik alleine reicht allerdings nicht aus, die Patienten müssen auch zu Hause trainieren, um eine Versteifung zu vermeiden.

Ebenfalls werden bei Arthrose Wärme und Kälte eingesetzt. Die Kälte ist insbesondere bei geschwollenen Gelenken mit einer Überhitzung sehr angenehm. Sie tritt oft bei der so genannten aktivierten Arthrose auf. Die Wärme-Behandlung ist indes besser geeignet, wenn bereits Versteifungen eingetreten sind oder Schmerzen auftreten, die denen eines Muskelkaters ähneln. weiterlesen… »

Schlafstörungen durch psychische Erkrankungen

Bei etwa 70 bis 80 Prozent der Personen, die an Depressionen, Angsterkrankungen, Demenz oder Essstörungen und weiteren psychischen Erkrankungen leiden, treten auch Schlafstörungen auf. Sie entwickeln sich zumeist aus der bereits vorhandenen psychischen Erkrankung, können aber genauso zuerst bestehen und beispielsweise eine Depression nach sich ziehen. Für den Arzt bedeutet das, dass es nicht einfach ist, die tatsächliche Ursache herauszufinden.

Aus diesem Grund wird zumeist erst einmal die psychische Erkrankung behandelt. Das ist aber nur möglich, wenn diese erkannt wird. Gerade die so genannte versteckte Depression zum Beispiel äußert sich fast ausschließlich in körperlichen Beschwerden, so dass sie kaum diagnostizierbar ist. Eine depressive Stimmung ist im eigentlichen Sinne nicht vorhanden. weiterlesen… »

So können Sie Adipositas vorbeugen

Adipositas, also die Fettleibigkeit, gilt heute als eine der am weitesten verbreiteten Erkrankungen überhaupt. Grund dafür sind nicht selten Fast Food und eine hohe Bequemlichkeit im Alltag. Um der Adipositas vorbeugen zu können, sollten Sie auf ein stabiles Gewicht achten. Typischerweise erhöht sich dieses nämlich mit zunehmendem Alter. Um dem vorzubeugen, ist eine gesunde Lebensweise wichtig. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind hierbei als besonders wichtige Faktoren zu nennen.

Bei der Ernährung sollten Sie zudem darauf achten, dass Sie keine oder nur wenige Lebensmittel mit hoher Energiedichte wählen. Die Energiedichte wird als Kalorien angegeben. Ebenfalls ist es sinnvoll, auf einen höheren Gehalt an Ballaststoffen und Wasser zu setzen, dafür aber weniger Fett und Zucker zu sich zu nehmen. weiterlesen… »

Typisches Krankheitsbild bei Arthrose

Die Arthrose ist eines der gefürchtetsten Krankheitsbilder von Rheuma. Es handelt sich dabei um eine Veränderung der Knorpel, insbesondere der Gelenkknorpel. Zunächst werden sie schmaler, anschließend fasern sie sich auf, bis die Knorpel vollständig verloren gehen. Am Ende der Arthrose reiben dann die Knochen direkt aufeinander, da keine Knorpel mehr zwischengeschaltet werden. An den Rändern der Knochen bilden sich Ausziehungen und Knochenspangen, die auch als Osteophyten bezeichnet werden.

Begleitet wird die Arthrose von typischen Schmerzbildern, darunter der Startschmerz. Er beginnt, sobald sich ein Gelenk erstmals bewegt, also am Morgen, direkt nach dem Aufstehen. Der Startschmerz lässt jedoch schnell wieder nach. Daneben gibt es den Belastungsschmerz, der bei Belastung des betroffenen Gelenks auftritt. Je nach Fortschritt kann dieser Schmerz beispielsweise in den Knien nach einem längeren Fußmarsch auftreten oder bereits nach wenigen Metern, die man in der Ebene läuft. Dieser Belastungsschmerz lässt nach Beendigung der Belastung ebenfalls recht schnell nach. weiterlesen… »

Schlafstörungen durch periodische Bewegungen im Schlaf

Auch periodische Bewegungen im Schlaf können zu Schlafstörungen führen. Das auch als „periodic leg movement syndrom, kurz PLMS, bekannte Syndrom steht in engem Zusammenhang mit dem Restless Legs Syndrom. Es kommt zu kurzen Zuckungen in Armen oder Beinen, die etwa alle 20 bis 40 Sekunden auftreten. Durch diese Zuckungen wird der Schlaf gestört. Die Tiefschlafphase kann deshalb oft nicht erreicht werden. Periodische Bewegungen im Schlaf treten bei etwa 15 Prozent der Patienten, die unter Schlafstörungen leiden, auf. Besonders häufig sind diese Störungen im Alter, bei den über 60-Jährigen sind oft 30 Prozent durch die periodischen Bewegungen beeinträchtigt.

Sie führen zu einer Schläfrigkeit auch tagsüber und sorgen für einen wenig erholsamen Schlaf. Oftmals sind die periodischen Bewegungen im Schlaf auf Medikamente zurückzuführen, insbesondere trizyklische Antidepressiva und MAO-Hemmer. Ebenfalls kann der Entzug von Schlafmitteln zu dem Syndrom führen. weiterlesen… »

Zukunftsaussichten bei Adipositas

Zwar ist eine Behandlung der Adipositas kurzfristig oft erfolgreich, doch setzen viele Patienten auf eine Blitzdiät. Sie befassen sich nicht eingehend mit ihrer Ernährung, so dass sie nach der Blitzdiät wieder ihre normalen Lebensgewohnheiten aufnehmen. In diesem Fall kann das Gewicht nicht gehalten werden, es kommt oft zu einer stärkeren Gewichtszunahme, so dass im Endeffekt mehr Gewicht auf die Waage gebracht wird, als vor der Diät. Diesen Jojo-Effekt kennt wohl jeder.

Wichtiger ist es deshalb für Adipositas-Patienten, dass sie langfristige Behandlungsmethoden nutzen. Eine sanfte, aber dauerhafte Umstellung der gesamten Ernährung ist notwendig, um langfristige Erfolge zu erzielen. Außerdem sollte körperliche Bewegung ein Leben lang auf dem Plan stehen, um keinen Rückfall zu erleiden. Es muss kein Leistungssportler aus Adipositas-Patienten werden, allerdings sollten sie den fünfminütigen Weg zum Supermarkt auch nicht jedes Mal mit dem Auto zurücklegen. weiterlesen… »

Arthrose – Eine Form des Rheumas

Da Rheuma an sich keine eindeutige Diagnose oder Erkrankung ist, sind die verschiedenen Krankheitsbilder oft noch mit zusätzlichen Symptomen versehen. Eines dieser Krankheitsbilder, die unter den Oberbegriff Rheuma fallen, ist die Arthrose. Dabei handelt es sich um Veränderungen an den Gelenken, die aufgrund des Alters und des natürlichen Verschleißes der Gelenke entstehen.

Als Ursache kommen verschiedene Dinge in Frage, darunter eine Überbelastung der Gelenke oder Verletzungen von früher, wie etwa Schäden am Meniskus. Ebenfalls können Fehlstellungen der Gelenke, die sowohl angeboren, als auch mit der Zeit erworben worden sein können, die Ursache für Arthrose darstellen. Hierbei sind insbesondere die X- und O-Beine zu nennen. Die Arthrose selbst wird noch in weitere Unterkategorien gegliedert. Darunter die Kniegelenksarthrose. Sie tritt besonders häufig bei ehemaligen Fußballspielern auf, aber auch bei Personen, die einst einen Meniskusschaden aufwiesen, selbst wenn dieser operiert wurde. weiterlesen… »

Schlafstörungen durch das Restless Legs Syndrom

Das Restless Legs Syndrom, auch bekannt als unruhige Beine, ist eine weitere Ursache, die zu Schlafstörungen führen kann. Meist geht es mit einer Schläfrigkeit auch am Tage einher und kann nur im Schlaflabor eindeutig nachgewiesen werden. Das Restless Legs Syndrom zeigt sich dabei durch ein unangenehmes Gefühl in den Beinen, insbesondere in den Unterschenkeln. Durch diese Empfindungen kommt es zu dem nahezu unbesiegbaren Zwang, die Beine zu bewegen. Auch unkontrollierte Zuckungen der Beine sind keine Seltenheit.

Die Symptome treten besonders im Ruhezustand auf, etwa im Sitzen oder kurz vor dem Einschlafen. Dabei kann es dann zu erheblichen Einschlafstörungen kommen. Durch die ständig unruhigen Beine können oftmals auch andere Aktivitäten im Alltag eingeschränkt sein. Dazu zählen lange Autofahrten, ein Besuch im Kino oder Theater und vieles mehr.

Das Restless Legs Syndrom steht häufig in direktem Zusammenhang mit den periodischen Bewegungen im Schlaf. Es wird häufig von einer Generation zur anderen vererbt. Gut 40 Prozent der Patienten, die unter Restless Legs leiden, haben die Krankheit geerbt, bei etwa 60 Prozent ist das Syndrom auf andere Krankheiten zurückzuführen. Besteht eine rheumatoide Arthritis, so steigt das Risiko für das Restless Legs Syndrom, gut ein Drittel der Patienten sind betroffen. Bei Nierenerkrankungen steigt das Risiko auf etwa 15 bis 20 Prozent und in der Schwangerschaft sind zehn Prozent der Frauen nach der 20. Woche betroffen. weiterlesen… »

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