Tipps gegen Osteoporose

Die Osteoporose stellt heute eine weit verbreitete Krankheit dar. Sie ist bereits seit mehr als 100 Jahren bekannt und erhielt ihren Namen von einem Arzt aus Innsbruck. Dabei setzt er sich aus den beiden Begriffen „os“ und „porus“ zusammen, die für Knochen und Loch stehen. Mittlerweile sind etwa sechs bis acht Millionen Deutsche von der Krankheit betroffen, die einher geht mit leicht brechenden Knochen und erheblichen Schmerzen.

Risikogruppe Frauen

Am häufigsten leiden Frauen unter der Knochenkrankheit Osteoporose. Spätestens in den Wechseljahren treten die ersten Beschwerden auf, doch diese lassen sich noch viel früher bereits erkennen. Der natürliche Lauf der Dinge besagt, dass die Knochendichte ab dem 35. Lebensjahr abnimmt. Bis zum 70. Lebensjahr hat sich diese bereits um ein Drittel verringert. Doch wenn dieser Vorgang deutlich schneller abläuft, dann liegt eine Osteoporose vor.

Schutz muss früh beginnen

Um sich vor Osteoporose zu schützen, müssen Sie bereits in jungen Lebensjahren auf Ihre Ernährung und die richtige Bewegung achten. Nur wer frühzeitig die wichtigsten Tipps gegen Osteoporose beherzigt, kann die Krankheit im Alter vermeiden oder sie zumindest aufhalten.

Ideale Sportarten gegen Osteoporose sind Schwimmen, Radfahren und Gymnastik. Auch das Walking ist bestens geeignet, um Osteoporose vorzubeugen. Es handelt sich bei all diesen Sportarten um besonders gelenkschonende Varianten, die aber dennoch helfen, nicht nur Muskeln, sondern auch Knochen zu stärken. Ebenfalls sollten Sie auf Ihre Ernährung achten. Insbesondere bei einem auftretenden Kalzium- und Vitamin-D-Mangel steigt das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, erheblich an. Speziell im fortgeschrittenen Alter können diese Mangelerscheinungen zu der Knochenkrankheit führen.

Kalzium ist wichtig

Um die Knochen aufzubauen und zu stärken, benötigen Sie viel Kalzium. Wer dagegen zu wenig Kalzium aufnimmt, der leidet häufig unter einer Instabilität der Knochen, so dass diese deutlich leichter brechen können. Täglich sollten Sie 1.000 Milligramm Kalzium aufnehmen. Besonders gute Kalziumlieferanten sind Milch und Hartkäse. Genauso können Sie Brokkoli, Obst, Kräuter und Nüsse, sowie Grünkohl und Fenchel essen, um Ihrem Körper Kalzium zuzuführen.

Bei anderen Lebensmitteln, wie Alkohol und Kaffee sollten Sie vorsichtig sein. Sie gelten als Kalziumkiller. Gleiches gilt für Fleisch, Wurst und Süßigkeiten. Allerdings benötigt der Körper Vitamin D für die Aufnahme des Kalziums. Dieses wiederum ist in Eiern und Fleisch in rauen Mengen vorhanden. Sie können Vitamin D aber auch anders aufnehmen. Denn der Körper bildet es ebenfalls bei Sonneneinstrahlung. Wenn Sie also regelmäßig Sport an der frischen Luft betreiben, können Sie genauso ausreichend Vitamin D bilden.

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